Möhrenkuchen mit Öl – Saftig, locker und einfach lecker

30 min prep 30 min cook 3 servings
Möhrenkuchen mit Öl – Saftig, locker und einfach lecker
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Als ich das erste Mal an einem kühlen Frühlingsnachmittag in meiner kleinen Küche stand, roch es nach frisch geraspelten Möhren, warmem Öl und einem Hauch von Zimt, der durch das offene Fenster wehte. Die Sonne schien gerade durch das Küchenfenster und ließ die goldenen Strahlen über die Arbeitsplatte tanzen, während ich die Karotten hob, die ich erst am Vortag auf dem Markt gekauft hatte. Der Moment, in dem ich die ersten Möhrenstifte in die Schüssel fallen ließ, war wie das Versprechen eines süßen Geheimnisses – ein Duft, der sofort Erinnerungen an Omas Sonntagskuchen weckte. Hast du das Gefühl schon einmal gehabt, dass ein einfacher Kuchen die ganze Familie zusammenbringt?

Ich erinnere mich noch genau an das erste Mal, als ich diesen Möhrenkuchen mit Öl ausprobierte. Statt schwerer Butter, die das Ergebnis oft zu dicht macht, entschied ich mich für ein leichtes, neutrales Öl, das dem Teig eine himmlisch lockere Textur verleiht. Der Teig schwebt förmlich, wenn man ihn in die Schüssel gibt, und das leise Zischen beim Einschmelzen des Öls im Ofen ist das Geräusch von Vorfreude. Während das Rezept im Ofen backt, füllt ein süßer, leicht würziger Dampf das ganze Haus und lässt jeden, der vorbeikommt, neugierig nach dem Geheimnis fragen.

Was diesen Kuchen so besonders macht, ist die Kombination aus Saftigkeit, Leichtigkeit und einer subtilen Würze, die nicht zu überladen wirkt. Der Kuchen ist nicht nur ein Dessert, sondern ein kleines Fest der Sinne – die leuchtende orange Farbe, das knackige Knistern der Nüsse, das zarte Aroma von Zimt und Muskat. Und das Beste daran? Du brauchst keine ausgefallenen Geräte, nur ein paar einfache Zutaten und ein wenig Liebe zum Detail. Stell dir vor, wie du den ersten Bissen nimmst und die süße, erdige Note der Karotte zusammen mit dem warmen Öl auf deiner Zunge tanzt.

Jetzt fragst du dich sicher, wie du dieses Meisterwerk in deiner eigenen Küche zaubern kannst. Ich habe die Schritte in einer leicht nachvollziehbaren Reihenfolge zusammengestellt und ein paar Geheimtipps versteckt, die das Ergebnis noch ein Stückchen besser machen. Aber das ist noch nicht alles – gleich nach dem nächsten Abschnitt wartet ein kleiner Trick, der dein Rezept von „lecker“ zu „unvergesslich“ hebt. Hier kommt also genau das, was du brauchst: das vollständige Rezept, detaillierte Anleitungen und ein paar Profi-Hacks, die deine Familie garantiert um ein weiteres Stück bitten lassen.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Das Zusammenspiel von frischer Möhre, warmen Gewürzen und dem neutralen Öl erzeugt eine komplexe, aber ausgewogene Süße, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Jeder Bissen liefert ein kleines Feuerwerk aus süß‑herber Note, das lange im Gedächtnis bleibt.
  • Textur: Das Öl sorgt dafür, dass der Kuchen unglaublich locker bleibt, fast wie ein luftiger Schwamm, während die geraspelten Möhren Feuchtigkeit spenden und die Krume saftig halten. So vermeidest du das typische „trockene“ Gefühl, das bei vielen Karottenkuchen vorkommt.
  • Einfachheit: Keine komplizierten Techniken, keine teuren Spezialzutaten – nur das, was du im Supermarkt findest. Das macht das Rezept ideal für Anfänger und für stressige Alltagsmomente, wenn du trotzdem etwas Besonderes zaubern willst.
  • Zeitmanagement: Mit nur 15 Minuten Vorbereitungszeit und 30 Minuten Backzeit passt der Kuchen perfekt in einen hektischen Tagesablauf. Du kannst ihn sogar während des Abendessens im Ofen backen und hast ihn sofort fertig, wenn die Familie den Tisch abräumt.
  • Vielseitigkeit: Ob als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder als süßer Abschluss eines Brunchs – der Kuchen lässt sich leicht an verschiedene Anlässe anpassen, indem du zum Beispiel Nüsse, Rosinen oder ein Frischkäse‑Topping hinzufügst.
  • Nährwert: Durch das Öl erhält der Kuchen gesunde Fette, während die Möhren wertvolle Vitamine und Ballaststoffe liefern. So bekommst du ein süßes Vergnügen, das gleichzeitig ein wenig gesünder ist als ein klassischer Butterkuchen.
  • Gemeinschaftsgefühl: Ein Stück selbstgemachter Möhrenkuchen wirkt wie ein kleiner Festakt, bei dem jeder gern ein Stück nimmt und sich sofort wohlfühlt. Das Teilen dieses Kuchens schafft Erinnerungen, die du später mit einem Lächeln erzählen wirst.
  • Langzeit-Charme: Der Kuchen bleibt mehrere Tage frisch und wird sogar noch saftiger, wenn er über Nacht im Kühlschrank ruht. Das bedeutet, du kannst ihn im Voraus vorbereiten und hast immer ein köstliches Dessert griffbereit.
💡 Pro Tip: Verwende ein leichtes Sonnenblumen‑ oder Rapsöl, das keinen starken Eigengeschmack hat. So bleibt das Aroma der Gewürze und der Möhren im Vordergrund und du bekommst die gewünschte fluffige Konsistenz.

🥗 Zutaten‑Aufschlüsselung

1. Das Fundament – Mehl, Öl & Zucker

Mehl bildet das Grundgerüst des Kuchens. Ich empfehle ein normales Weizen‑Allzweckmehl, weil es die perfekte Balance zwischen Struktur und Zartheit bietet. Das Öl ist das Geheimnis für die außergewöhnlich lockere Krume – es ersetzt die schwere Butter, die den Kuchen oft zu dicht macht, und sorgt dafür, dass er beim Schneiden nicht zerbricht. Der Zucker, sowohl weißer als auch brauner, liefert nicht nur Süße, sondern auch Karamellnoten, die das Aroma der Möhren verstärken. Wenn du den braunen Zucker weglässt, fehlt dir diese leichte Tiefe, also halte ihn unbedingt bereit.

2. Aromatischer Kern – Eier, Gewürze & Vanille

Eier binden alle Zutaten zusammen und geben dem Kuchen seine feuchte, fast fast seidige Textur. Die Kombination aus Zimt, gemahlenem Ingwer und Muskatnuss ist das klassische Gewürz‑Trio für Karottenkuchen – es erinnert an Herbst, obwohl du ihn das ganze Jahr über genießen kannst. Vanilleextrakt rundet das Ganze ab und sorgt dafür, dass die Süße nicht zu einseitig wirkt. Hast du schon einmal probiert, den Zimt erst kurz vor dem Backen über den Teig zu streuen? Das gibt einen zusätzlichen, intensiveren Duft, den du nicht verpassen willst.

3. Die Geheimwaffen – Möhren, Nüsse & Trockenfrüchte

Frisch geraspelte Möhren sind das Herzstück dieses Kuchens. Sie spenden Feuchtigkeit, geben Farbe und bringen einen natürlichen, leicht erdigen Geschmack, der durch das Öl und die Gewürze perfekt ergänzt wird. Walnüsse oder Haselnüsse liefern einen knackigen Kontrast und gesunde Omega‑3‑Fettsäuren – ein kleiner Crunch, der das Geschmackserlebnis auf die nächste Ebene hebt. Rosinen oder getrocknete Cranberries bringen süße Fruchtigkeit und ein wenig Säure, die das Gesamtbild abrundet. Wenn du Nüsse nicht magst, kannst du sie einfach weglassen oder durch gehackte Kokosraspeln ersetzen.

4. Der krönende Abschluss – Frosting & Glasur

Ein klassisches Frischkäse‑Frosting ist die perfekte Ergänzung: leicht säuerlich, cremig und süß genug, um den Kuchen zu umarmen, ohne ihn zu überdecken. Du kannst das Frosting mit ein wenig Zitronensaft verfeinern, um einen frischen Kick zu erhalten, oder einen Schuss Ahornsirup für zusätzliche Tiefe. Wenn du es lieber einfach hältst, reicht ein leichter Puderzucker‑Streusel über dem warmen Kuchen. Der Trick: Das Frosting erst auf den vollständig abgekühlten Kuchen geben, sonst schmilzt es und verliert seine Form.

🤔 Did You Know? Karotten enthalten mehr Beta‑Carotin als viele andere Gemüsesorten, und beim Backen wird dieses Antioxidans sogar leichter vom Körper aufgenommen.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt zur eigentlichen Magie übergehen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du den Duft von frisch gebackenem Kuchen in deiner Küche verbreiten wirst – und das Ergebnis wird dich und deine Lieben begeistern.

Möhrenkuchen mit Öl – Saftig, locker und einfach lecker

🍳 Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung

  1. Heize deinen Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege eine runde Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein. Während das Backblech aufheizt, hörst du das leise Summen des Motors – das ist das erste Zeichen, dass dein Kuchen bald im Ofen tanzen wird. Wichtig ist, dass die Form nicht zu heiß wird, sonst könnte der Rand zu schnell bräunen, während die Mitte noch roh ist.

    💡 Pro Tip: Lege ein Stück Alufolie unter die Springform, um das Auslaufen von Öl zu verhindern und die Form leichter zu reinigen.
  2. Raspel die Möhren fein (etwa 2 mm Stücke) – je feiner, desto saftiger wird der Kuchen. Während du raspelst, kannst du bereits das Aroma der frischen Karotten genießen, das sich sofort im Raum verbreitet. Falls du einen Küchenreibe‑Turbo hast, stelle sicher, dass du nicht zu viel Druck ausübst, sonst wird die Möhre zu warm und verliert etwas von ihrer Frische.

  3. In einer großen Schüssel das Mehl, das Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Ingwer und Muskatnuss zusammen sieben. Das Sieben sorgt dafür, dass keine Klümpchen entstehen und die Gewürze gleichmäßig verteilt werden. Sobald du das Sieb über die Schüssel hältst, hörst du das leise Rauschen des Mehls – ein kleines akustisches Versprechen für die Leichtigkeit des Endprodukts.

  4. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem weißen und braunen Zucker schaumig schlagen, bis die Mischung hellgelb und leicht voluminös ist. Dieser Schritt ist entscheidend, weil die Luft, die du hier einarbeitest, später die lockere Krume erzeugt. Jetzt kommt das Öl dazu – langsam in einem dünnen Strahl einrühren, damit sich das Fett gleichmäßig verteilt und nicht sofort gerinnt.

    ⚠️ Common Mistake: Wenn du das Öl zu schnell hinzufügst, kann die Eier‑Zucker‑Mischung gerinnen und du verlierst die Luftigkeit.
  5. Jetzt die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchte Mischung heben. Verwende einen großen Löffel oder einen Spatel und arbeite von unten nach oben, damit die Luft, die du beim Schlagen der Eier eingeschlagen hast, erhalten bleibt. Der Teig sollte leicht klumpig aussehen – das ist ein gutes Zeichen, dass die Möhren noch ihre Feuchtigkeit beisteuern.

  6. Rühre die geraspelten Möhren, die gehackten Nüsse und optional die Rosinen unter den Teig. Achte darauf, dass alles gleichmäßig verteilt ist, ohne den Teig zu stark zu bearbeiten. Hier ein kleiner Trick: Wenn du die Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anröstest, bekommst du ein intensiveres Aroma, das den Kuchen noch interessanter macht.

  7. Gieße den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche mit einem Spatel glatt. Du wirst sehen, wie die Oberfläche leicht glänzt – das ist das Öl, das den Kuchen beim Backen schön feucht hält. Jetzt kommt das eigentliche Geheimnis: Streue ein wenig extra Zimt und Zucker über die Oberfläche, bevor du den Kuchen in den Ofen schiebst. Das erzeugt eine feine, knusprige Kruste.

  8. Backe den Kuchen für etwa 30 – 35 Minuten. Nach 20 Minuten kannst du mit einem Holzstäbchen prüfen, ob er fertig ist – bleibt das Stäbchen sauber oder nur mit wenigen feuchten Krümeln, ist er perfekt. Während der Kuchen backt, füllt ein süßer, würziger Duft die Küche, und du hörst das leise Knistern des Ofens, das fast wie Applaus klingt.

  9. Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn auf ein Kuchengitter stürzt. Dieser Schritt verhindert, dass er zusammenfällt, weil die Struktur noch etwas nachhakt. Während er abkühlt, kannst du bereits das Frosting vorbereiten – das spart Zeit und sorgt für einen nahtlosen Übergang.

  10. Für das Frosting: 200 g Frischkäse, 50 g weiche Butter, 100 g Puderzucker und 1 TL Vanilleextrakt zu einer glatten Creme verrühren. Sobald der Kuchen vollständig kalt ist, verteile das Frosting großzügig auf der Oberseite und den Seiten. Der letzte Schliff: Ein paar gehackte Nüsse oder ein leichter Zimtzucker‑Streusel obenauf geben nicht nur Optik, sondern auch extra Crunch.

    💡 Pro Tip: Für ein besonders glänzendes Finish das Frosting leicht mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinern – das hebt die Süße und gibt eine frische Note.

Und das war's! Aber bevor du dich an den ersten Bissen setzt, möchte ich dir noch ein paar zusätzliche Tipps geben, die das Ergebnis von „gut“ zu „unvergesslich“ heben – und das ist das Geheimnis, das deine Familie immer wieder zurückkehren lässt.

🔐 Expert‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du den Teig in die Form gibst, probiere ein kleines Stück. Wenn dir die Süße nicht reicht, füge einen halben Teelöffel mehr Zucker oder ein wenig Honig hinzu. Dieser kleine Schritt verhindert, dass du später das Gefühl hast, etwas zu verpassen, und sorgt dafür, dass das Endergebnis genau deinem Geschmack entspricht.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Lasse den fertig gebackenen Kuchen mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, bevor du das Frosting aufträgst. In dieser Zeit setzen sich die Aromen und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig, sodass jeder Bissen saftig und nicht zu feucht ist. Ich habe das einmal übersprungen und das Frosting lief sofort vom Kuchen ab – ein klarer Hinweis, dass die Ruhezeit nicht verhandelbar ist.

Das Würzungs‑Geheimnis der Profis

Ein kleiner Schuss Orangenschale (gerieben) in den Teig gibt einen überraschenden Frischekick, den du in vielen Bäckereien schmeckst, aber selten zu Hause findest. Die Zitrusnote hebt die Süße hervor und balanciert die erdigen Karotten perfekt aus. Probiere es beim nächsten Mal – du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Der Backofen‑Trick

Stelle eine kleine Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens, während du den Kuchen backst. Der Dampf verhindert, dass die Oberfläche zu schnell austrocknet und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Dieser Trick ist besonders nützlich, wenn du in einer trockenen Umgebung lebst oder dein Ofen dazu neigt, schnell zu überhitzen.

Warum das Öl die Krume rettet

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Öl den Kuchen „schwer“ macht. Tatsächlich sorgt das Öl für eine feine, gleichmäßige Feuchtigkeit, die die Krume luftig hält. Wenn du das Öl durch Apfelmus ersetzen möchtest, musst du die Backzeit leicht erhöhen, weil Apfelmus mehr Wasser enthält und die Krume dichter machen kann.

💡 Pro Tip: Für extra fluffige Kuchen das Eiweiß separat steif schlagen und am Ende vorsichtig unter den Teig heben – das gibt dem Kuchen eine fast soufflé‑artige Leichtigkeit.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eines meiner Lieblingsdinge an diesem Rezept ist, wie wandelbar es ist. Hier sind ein paar kreative Twists, die du ausprobieren kannst, um dem klassischen Möhrenkuchen eine neue Note zu geben:

Schoko‑Möhrenkuchen

Ersetze 30 g des Mehls durch Kakaopulver und füge 50 g Schokoladenstückchen hinzu. Die Kombination aus dunkler Schokolade und süßen Möhren schafft ein tiefes, fast dessertartiges Aroma, das besonders bei Schokoladenliebhabern gut ankommt.

Kokos‑Möhrenkuchen

Ersetze die Hälfte des Öls durch Kokosöl und rühre 50 g geraspelte Kokosnuss in den Teig. Das gibt dem Kuchen eine exotische, leicht nussige Note, die perfekt mit einer Limetten‑Frischkäse‑Glasur harmoniert.

Apfel‑Möhrenkuchen

Füge 150 g fein gehackte Äpfel (z. B. Boskoop) zum Teig hinzu. Die leichte Säure der Äpfel kontrastiert wunderbar mit der Süße der Karotten und sorgt für extra Saftigkeit.

Gewürz‑Explosion

Erweitere das Gewürzprofil um eine Prise Kardamom und ein wenig gemahlenen Anis. Diese Gewürze verleihen dem Kuchen ein leicht orientalisches Aroma, das besonders in der kühleren Jahreszeit gut zur Geltung kommt.

Nuss‑Freundlich

Für ein nussfreies Ergebnis ersetze die Walnüsse durch gehackte Mandeln oder lasse sie komplett weg und setze stattdessen auf Sonnenblumenkerne. So bleibt der Kuchen leicht, aber behält trotzdem einen kleinen Crunch.

Glasur‑Variationen

Statt des klassischen Frischkäse‑Frostings kannst du ein einfaches Zitronenguss‑Topping aus Puderzucker, Zitronensaft und etwas Wasser zubereiten. Das verleiht dem Kuchen eine erfrischende Säure, die die Süße ausbalanciert und ihn zu einem perfekten Begleiter für den Nachmittagskaffee macht.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Bewahre den Kuchen in einem luftdichten Behälter oder gut eingewickelt in Frischhaltefolie im Kühlschrank auf. So bleibt er bis zu 5 Tage frisch und die Krume bleibt saftig. Wenn du das Frosting bereits aufgetragen hast, decke den Kuchen locker mit Alufolie ab, damit das Frosting nicht austrocknet.

Einfrieren

Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneide ihn in einzelne Stücke, wickele jedes Stück in Frischhaltefolie und lege es anschließend in einen Gefrierbeutel. Im Gefrierschrank hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Aufwärmen

Um den Kuchen wieder aufzuwärmen, lege ein Stück auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und erwärme es bei 150 °C für etwa 10 Minuten. Ein kleiner Spritzer Wasser auf das Frosting vor dem Aufwärmen verhindert, dass es zu hart wird. Der Trick, ein paar Tropfen Pflanzenöl über die Oberfläche zu geben, sorgt dafür, dass die Kruste schön feucht bleibt.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst Butter einsetzen, aber das Ergebnis wird etwas dichter und weniger locker. Butter gibt dem Kuchen einen reicheren Geschmack, während Öl die Luftigkeit fördert. Wenn du Butter nutzt, schmilze sie leicht und lass sie dann auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du sie einrührst. So vermeidest du, dass die Eier gerinnen.

Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung, zum Beispiel aus Reismehl, Kartoffelstärke und Tapiokamehl. Achte darauf, dass die Mischung ein Bindemittel wie Xanthan‑Gummi enthält, damit die Struktur erhalten bleibt. Du kannst das gleiche Verhältnis beibehalten, jedoch kann die Backzeit leicht um 5 Minuten verlängert werden, da glutenfreie Teige schneller austrocknen.

Absolut! Der Kuchen ist auch ohne Frosting köstlich, besonders wenn du ihn leicht mit Puderzucker bestreust. Das Frosting ist ein optionaler Bonus, der die Süße ausbalanciert, aber der Kern des Kuchens bleibt dank der Möhren und Gewürze bereits sehr aromatisch. Viele meiner Gäste bevorzugen die reine Version, weil sie die natürliche Süße besser wahrnehmen.

Ungefähr 4‑5 Tage bei Zimmertemperatur, wenn du ihn in einem luftdichten Behälter aufbewahrst und das Frosting nicht zu sehr austrocknet. Für längere Haltbarkeit empfehle ich, ihn im Kühlschrank zu lagern, besonders im Sommer. Achte darauf, ihn nicht in direktem Sonnenlicht zu stehen, da das die Textur verändern kann.

Ja, du kannst zum Beispiel geraspelte Zucchini oder Rote Bete verwenden. Beachte jedoch, dass Zucchini mehr Wasser enthält – du solltest sie vorher leicht ausdrücken, damit der Kuchen nicht zu feucht wird. Rote Bete verleiht eine tiefere Farbe und einen erdigen Geschmack, der gut mit den Gewürzen harmoniert.

Natürlich! Ersetze die Eier durch 2 EL Apfelmus oder ein handelsübliches Ei‑Ersatzpulver. Verwende ein pflanzliches Öl (z. B. Raps‑ oder Kokosöl) und für das Frosting kannst du vegane Frischkäse‑Alternative mit Puderzucker mischen. Der Geschmack bleibt erhalten, die Textur ist leicht anders, aber immer noch wunderbar locker.

Achte darauf, die Backzeit nicht zu überschreiten – ein zu langer Backvorgang trocknet die Krume aus. Außerdem ist das Öl entscheidend: Es hält die Feuchtigkeit im Inneren. Wenn du merkst, dass der Kuchen zu schnell bräunt, decke die Oberfläche nach etwa 20 Minuten locker mit Alufolie ab.

Ja, du kannst Kokoszucker, Ahornsirup oder sogar Stevia verwenden. Beachte dabei die Umrechnungsfaktoren: Flüssige Süßstoffe erhöhen die Flüssigkeitsmenge leicht, also reduziere die Menge an Öl um etwa 1‑2 EL. Bei Stevia musst du die Menge stark reduzieren, da es viel süßer ist als Zucker.
Möhrenkuchen mit Öl – Saftig, locker und einfach lecker

Möhrenkuchen mit Öl – Saftig, locker und einfach lecker

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Ofen auf 180 °C vorheizen, Springform vorbereiten.
  2. Möhren fein raspeln.
  3. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Gewürze sieben.
  4. Eier mit weißem und braunem Zucker schaumig schlagen, Öl einrühren.
  5. Trockene Zutaten vorsichtig unterheben.
  6. Möhren, Nüsse und Rosinen unter den Teig mischen.
  7. Teig in die Form füllen, Oberfläche glätten, optional Zimt‑Zucker‑Streusel darüber.
  8. 30‑35 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.
  9. Kuchen 10 Minuten in Form abkühlen, dann auf Gitter stürzen.
  10. Frosting zubereiten, Kuchen komplett auskühlen lassen, Frosting auftragen und nach Belieben dekorieren.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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